Sonntag, 17. Juli 2016

42-2016: Lösung für Generationen - Die Nullschwelle

Unsere Netzwerkpartnerin Ulrike Jocham berichtet neues aus Berlin. Klares Ziel: benutzerfreundliche Architektur. Vielen Dank fürs teilen. 





Fortschrittlich und innovativ: Türen ohne Schwelle



Deutschlands große Fenstermarke hilzinger fertigt insgesamt 557 Außentüren mit den Nullschwellen von ALUMAT für Wohnungs- neubauten in Berlin


In der Gesundheits- und Pflegebranche herrscht absolute Klarheit: Jede Sturz- und Stolpergefahr muss dringend vermieden werden! Bereits 4 mm Höhenunterschied im Fußboden definiert der Arbeitsschutz als Stolpergefahr. Neben dem längst bekannten demografischen Wandel gibt es einen weiteren umfassenden gesellschaftlichen Wandel: die Inklusion. Dieser Veränderungsprozess wurde ausgelöst durch ein übergeordnetes und bedeutendes Gesetz: die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK), die seit 2009 in Deutschland gilt. Dieses Gesetz steht über allen DIN-Normen und Richtlinien (UN-BRK Artikel 4f). Die fundamentalen branchenexternen Entwicklungen hat die hilzinger Unternehmengruppe aus Willstätt erkannt und die langzeitbewährten schwellenfreien Magnet-Doppeldichtungen vom bisher einzigartigen Spezialisten ALUMAT aus dem schwäbischen Kaufbeuren in ihr Portfolio mit aufgenommen. Damit bietet hilzinger seinen Kunden genau die Innovationskraft, die sie sich wünschen.

321 Nullschwellen für die Baugenossenschaft Steglitz

Konsequent schwellenfrei gestaltete Übergänge von innen nach außen bedeuten unter anderem für die Wohnungswirtschaft nachhaltige und zukunftsbeständige Mietwohnungen. Der Vorstand der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Steglitz eG (GBSt) hat sich ganz bewusst für die schwellenlosen Außentüren im Neubauprojekt Südlicht 11 in Berlin-Lichtenrade entschieden: „Wenn wir neu bauen, dann machen wir das mit den neuesten Technologien wie z. B. mit der schwellenfreien Magnet-Doppeldichtung von ALUMAT. Unsere Mitglieder sollen nicht ausziehen müssen, wenn sie nicht mehr gut zu Fuß sind, sie sollen bis zum Schluss in der eigenen Wohnung bleiben können“, betont Thomas Ahlgrimm, Vorstand der Baugenos-senschaft Steglitz. Dafür sei absolute Stolper- und Schwellenfreiheit unverzichtbar. „Viele Rollatornutzer kommen überhaupt nicht oder nur sehr schwer und unter großer Gefahr über Türschwellen, selbst wenn diese lediglich über 1–2 cm Höhe verfügen. Auch für Kinder sind gerade diese kleinen Stolper- und Sturzkanten extrem störend und gefährlich“, sagt Thomas Ahlgrimm und betont, dass die Baugenossenschaft Steglitz fortschrittliche, moderne und flexible Woh-nungen wolle, insbesondere bei Neubauten. Der Bestand sei schon hindernisreich genug und zwinge viele ältere Mieter zu ungewollten Umzügen [...]


Quelle:

http://www.inklusiv-wohnen.de

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