Dienstag, 24. November 2015

80-2015: „Ich kann nicht mehr...“

365 Tage im Jahr 24 Stunden am Tag Verantwortung für einen anderen Menschen tragen. Das bedeutet es häufig für pflegende Angehörige oder manchmal auch Freunde oder sogar Nachbarn, wenn sie sich entscheiden selbst zu pflegen. 

Von der Körperpflege, Einkäufe, Hilfe beim Essen, Reinigung des Haushalts über Spaziergänge und vieles mehr erstrecken sich die Aufgaben, der pflegenden Angehörigen.

Die individuellen Kräfte des Einzelnen werden unterschiedlich stark beansprucht und nicht selten kommt es zu einer Überbeanspruchung über einen längeren Pflegezeitraum. Müdigkeit, Gereiztheit, eigene gesundheitliche Einschränkungen oder ähnliches können das Unwohlsein erhöhen. Ein Austausch mit jemand anderen, fremden Dritten könnte oft bereits eine Erleichterung des Seelischen fördern.

Ein unkompliziertes Angebot wozu Sie nicht einmal die Wohnung verlassen müssten bietet:


Dort finden Sie eine anonyme, kostenfreie, psychologische Online-Beratung. Folgende Voraussetzungen müssen Sie nur erfüllen:

-       gesetzlich krankenversichert sein und
-       eine E-mail Adresse haben

Die Internetseite ist im Zuge eines Modellprojektes entstanden und wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


Die psychologische Beratung soll vorwiegend über Schriftverkehr erfolgen und wird streng vertraulich behandelt. Auf der Internetplattform gibt es allerdings auch zahlreiche andere Informationen über Beratungsstellen, Krisentelefone nach Bundesländern und Verlinkungen zu anderen Informationsplattformen. Um sich einen guten Überblick zum Thema Pflege von Angehörigen zu informieren gibt die Seite auf jeden Fall einen ersten überschaubaren Ansatz.  

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