Donnerstag, 29. Oktober 2015

74-2015: Lachen, lachen und nochmal lachen!

Seit geraumer Zeit gibt es die Gelotologie. Sie untersucht die Auswirkungen unseres Lachens auf die Gesundheit im körperlichen und psychischen Sinne.

Lachen verbindet und ermutigt häufig dazu, Bedenken beiseite zu schieben und aufeinander zuzugehen. So stärkt Lachen nicht nur das Gemeinschaftsgefühl sondern auch ganz bewusst unseren Körper und Geist.

„Dabei wird deutlich tiefer geatmet als sonst. Das wirkt sich im ganzen Körper aus: "Die Körperzellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt und die Bronchien durchlüftet, Verbrennungsvorgänge befördert, Muskeln entspannt sowie Herz und Kreislauf angeregt", sagt Michael Titze, Dozent am Märkischen Institut für Psychotherapie in Baruth/Mark (Brandenburg).“

Somit liegt auf der Hand, dass gerade gesundheitlich eingeschränkte Menschen vermehrt lachen sollten. Dieser Aufgabe widmet sich der Dachverband der Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V.

Ob in Krankenhäusern, Heimen, geriatrischen Einrichtungen usw. statten professionelle Clowns den Patienten bzw. Bewohnern Besuche ab. Dabei wird keine Ausnahme beim Alter gemacht, ob kleinste „Zwerge“ oder Älteste Bewohner mit und ohne Demenz.

Weitere Untersuchungen aus den USA lassen vermuten, dass Lachen noch breitere positive Effekte mit sich bringt. Lachen stärkt die Immunabwehr: 

„Es aktiviert offenbar körpereigene Mechanismen wie die T-Lymphozyten, die bei der Abwehr von Krebs von Bedeutung sind, sowie Gamma-Interferon, welches eine Vermehrung von Tumorzellen reduzieren kann. Auch wenn die letzten wissenschaftlichen Beweise noch ausstehen: "Die klinischen Alltagserfahrungen summieren sich so, dass man sie glauben kann und diese Chance auf jeden Fall nutzen sollte", sagt Niemitz.“

Nun die Frage: Heute schon gelacht?


Quellen:

http://www.welt.de/wissenschaft/article876622/Warum-Lachen-gesund-und-gluecklich-macht.html

http://www.dachverband-clowns.de/aktuelles.html



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen