Donnerstag, 22. Oktober 2015

71-2015: MDK – Unterschiede in Ost und West? Teil II

Eine offizielle Erklärung von verantwortlichen Stellen, warum es die Unterscheidung von Vereinen im Osten und Körperschaften im Westen der Medizinischen Dienste gibt, lässt sich nicht finden. So können nur Vermutungen angestellt werden.

Eine allgemeine Aussage zur Finanzierung findet sich hier: (Zitat: www.mdk.de)

„Die Medizinischen Dienste werden von ihren Trägern, also den Kranken- und Pflegekassen auf Landesebene, finanziert. Ihre Zahlungen richten sich danach, wie viele Mitglieder die Kassen haben. Da die Medizinischen Dienste sowohl für die Krankenversicherung als auch für die Pflegeversicherung Aufgaben übernehmen, zahlen Kranken- und Pflegekassen jeweils 50 Prozent. Die Gesamtausgaben der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung für die Medizinischen Dienste lagen 2013 bei 680 Millionen Euro.“

Als Vergleichsmöglichkeit kann man zum Beispiel den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Sachsen-Anhalt e.V. und Medizinischer Dienst der Krankenversicherung in Hessen heranziehen. Für beide Einrichtungen finden sich Satzungen auf ihrem Internetauftritt.

Hier eine kleine Übersicht als PDF Dokument der gefundenen Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten.

Der Vergleich zeigt, dass die gewählte Form des Vereins einige mehr Selbstbestimmungen ermöglicht. Ob bei der Wahrnehmung von Aufgaben, der Festsetzung der Höhe von Umlagen oder der Rhythmus der Bezahlung Abschlagsumlagen.  


Was ist Ihre Auffassung?

 


Quellen:

 
http://www.mdk.de/Gliederung_Organisation.htm

http://www.mdk-san.de/die-satzung-des-mdk-sachsen-anhalt/

https://www.mds-ev.de/der-mds/mdk-und-mds.html

Bieback, Karl-Jürgen (1976): Die öffentliche Körperschaft. In: Duncker & Humblot, Berlin.

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