Donnerstag, 1. Oktober 2015

67-2015: Kräuterkunde - Teil I

Ein Übergang des Wetters von warm zu kalt bringt oftmals die Erkältungszeit mit sich. Seit jeher erkranken die Menschen an meist harmlosen, aber sehr nervigen Erkältungen. Halsschmerzen, Husten, Schlappheit, eine verstopfte Nase und mehr Schleim, als einem lieb sein kann. Zudem produziert der Körper zu wenig Wärme, so dass man mir nichts, dir nichts anfängt zu frieren. Heutzutage stehen uns eine Reihe frei verkäuflicher Mittel zur Verfügung, die einer Erkältung schnellstmöglich den Gar ausmachen sollen. Da erscheint es fast als ein Wunder, wie die Menschen in früherer Zeit mit solchen Erkrankungen zurechtkamen.

Nun waren die Menschen früher nicht zwangsläufig dümmer, als wir heute. In manchen Belangen waren sie uns sogar weit überlegen. Das beste Beispiel dafür bildet die Kräutermedizin. Schon in der Antike wusste man um die Heilkraft bestimmter Pflanzen und nutzte diese dementsprechend. Ein großer Teil ihres Wissens, musste erst neu entdeckt werden und so erfreuen sich Naturheilmittel heutzutage wieder größerer Beliebtheit. Wer also nicht gleich zur chemischen Keule greifen möchte, kann erst einmal auf Wildkräuter zurückgreifen.

Dabei gilt allerdings einiges zu beachten:

Sammeln Sie nur Kräuter, die Sie zu 100% identifizieren können!

Sammeln Sie nicht unmittelbar vom Weges- oder Feldrand, vorbeifahrende Autos, urinierende Hunde und Pflanzenschutzmittel sind der Gesundheit von Pflanzen für den menschlichen Körper abträglich.

Sammeln Sie auf keinen Fall in Naturschutzgebieten.

Sammeln Sie die Pflanzen nicht in Plastiktüten. Stoffbeutel oder Flechtkörper, welche Luft durchlassen sind besser geeignet.

Überprüfen Sie vor Ort bereits, ob kleinere Tiere oder Schnecken am den Pflanzen sind und schütteln Sie diese ab.

Besondere Vorsicht ist vor dem Fuchsbandwurm geboten. Prüfen Sie nach Möglichkeit vorher nach, wo dieser sich ausgebreitet hat und sammeln Sie nicht in diesen Gebieten.

Diese Hinweise sollen Ihnen dabei den Einstieg in die Kräuterkunde erleichtern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sammeln und dem (wieder) kennenlernen der Natur.


Im nächsten Beitrag werden bestimmte Kräuter näher beleuchtet.

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