Mittwoch, 6. Mai 2015

31-2015: Erfindungen träge für die Praxis? – Teil II

Das technische Erfindungen das Leben ungemein erleichtern können ist wohl bekannt. Beispiele gibt es genug bedenken wir wie schnell wir dank Auto, Bus, Bahn und Flugzeug von A nach B kommen. Sowohl Sie denn fahren bzw. fliegen.

Der Kongress hatte das Anliegen viele Fragen zu klären, z.B. auf welche Weise uns Technik im Alltag positiv unterstützen kann oder ob bereits vorhandene Prototypen bzw. Produkte Ihren Zweck erfüllen.

Grundsätzlich war der Anspruch an die Geräte unter folgenden Punkten zusammen zufassen:

-       technische Geräte sollen das Sicherheitsgefühl erhöhen
-       die Endnutzergeräte müssen robust sein
-       die Kosten müssen im Verhältnis zum realen Nutzen stehen
-   technische Produkte dürfen nicht vollständig den persönlichen Kontakt zu realen Menschen ersetzen, da eine Gefahr der Entfremdung entstehen könnte

Diese Punkte wurden aus verschiedenen Projekten gezogen, welche neu entwickelte technische Geräte mit einem Personenkreis getestet haben.

Wohl bemerkt existierten die technischen Geräte bereits und die potentiellen Endnutzer wurden erst dann einbezogen. Deshalb wurde auch die Frage auf der Messe so formuliert: Neue Wege der Nutzerintegration?

Als Besucher der Messe kam man nicht umher sich zu fragen, warum die Nutzer erst immer im nach hinein integriert werden sollten „in die Technik“. Die Technik sollte sich doch uns anpassen und nicht wir der Technik, schließlich erfindet der Mensch die Technik, oder?

In fast allen Vorträgen und fast allen Messeständen kamen wir zu einer Feststellung. Die Wissenschaftler, Techniker, Entwickler u.ä. haben selten mit Menschen zusammen gearbeitet in der Entwicklungsphase von Produkten. Menschen, welche tagtäglich mit Ihren entwickelten Ideen den Alltag leben sollen. Außerdem bezogen Sie häufig nur die bedürftig werdenden Senioren ein. Was ist mit Kindern, körperlich und geistig Behinderten in jedem Alter u.v.m?

Der Einbezug von Menschen, ob Leihen im Alltag oder Professionelle z.B. im Pflegealltag, bevor Produkte entwickelt werden, findet noch viel zu selten statt!


Im nächsten Beitrag zeigen wir ein Beispiel wie viele Barrieren ein barrierefreies Bad haben kann.

Kommentare:

  1. Sehr guter Ansatz! Aber das hängt wohl auch davon ab bei welcher Messe man ist. War letztens auf einer Ambient Assisted Living Messe und hier wurde gezielt auf die Bedürfnisse der Endnutzer eingegangen. Übrigens waren die Messestände auch sehr gut gestaltet, mit Banner und Messewände, etc.! Gefiel mir gut, lG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank. Das ist wahr. Letzte Woche war ein kleinerer Kongress in Bremen und dieser war sehr viel informativer und zielführender, als der groß aufgezogene in Frankfurt am Main. Bei welcher Messe waren Sie für AAL? VG

      Löschen