Donnerstag, 12. Februar 2015

12-2015: Assistenzsysteme – spannende Entwicklungen – Teil I

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte in den letzten Jahren einige Projekte, bezüglich der Förderung eines selbstbestimmten Lebens zu Hause bis ins hohe Alter. In den Projekten ging es dabei nicht nur um barrierefreie Duschen und Türen, sondern auch um technische Möglichkeiten.

Das erste Projekt auf welches wir näher eingehen heißt AlterLeben und wurde hauptsächlich von Partnern aus Dresden, Leipzig, Chemnitz und Burgstädt entwickelt und umgesetzt. Das Volumen betrug 1,5 Mio. Euro in dem Zeitraum von 2009 bis 2012.



 Hier ein längeres Zitat von der Internetseite: http://alter-leben.vswg.de/konzept/


„Altern lebenswert gestalten – die „Mitalternde Wohnung“


Die Wohnung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es ist wesentlich, dass Wohnraum im Sinne eines „Universal Designs“ generationsübergreifend nutzbar, attraktiv und ansprechend gestaltet ist. „Mitaltern“ bedeutet dabei eine altersunabhängige Ausgestaltung des Konzeptansatzes. Denn die Wohnung soll sich an die individuellen Bedürfnisse der Bewohner in den Lebensbereichen Gesundheit, Sicherheit, Komfort und Freizeit anpassen können.

Unter den Aspekten eines zu erwartenden Pflegenotstandes sowie einer zugleich abnehmenden Finanzkraft älterer Menschen gewinnt die Wohnung auch als weiterer Gesundheitsstandort an Bedeutung. Dies kommt auch dem Wunsch der älteren Menschen entgegen – die im Fall von Hilfe- oder Betreuungsbedürftigkeit – in ihrer eigenen Wohnung bleiben möchten. Die Wohnung wird somit als Ausdruck der eigenen Kompetenz und Lebensqualität verstanden.

Daher ist es wichtig, zukunftsfähige Wohnungskonzepte unter Berücksichtigung baulicher, technischer (AAL-Ambient Assisted Living) und sozialer Aspekte zu entwickeln, die ein sicheres und selbstbestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung ermöglichen und gleichzeitig in einem akzeptablen finanziellen Rahmen für einen breiten Bestand an Wohnungen umsetzbar sind.

Vor diesem Hintergrund wird die Nachfrage nach einer passenden Wohnumgebung und –gestaltung prägend sein. Die Wohnungswirtschaft muss sich auf diese Veränderungen mit einer schrittweisen Anpassung ihres Wohnungsbestandes einstellen. Das gelingt jedoch nur wenn sich alle beteiligten Akteure „des demografischen Wandels“, wie Sozial- und Wohlfahrtswirtschaft, Gesundheitswesen, Politik, verschiedenste Dienstleistungsbereiche und weitere „Hand in Hand“ arbeiten. Denn die „Wohnung“ und dazugehörige Dienstleistungen im Sinne des „Service Wohnens“ sind wiederum in sich verändernden Rahmenbedingungen, wie z. B. die regionale Struktur, Bevölkerungsstruktur, Gesetze und Normen eingebettet.“


  

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quellen:
 

https://www.fit.fraunhofer.de/content/dam/fit/de/documents/projektportrats-aal.pdf

http://alter-leben.vswg.de/konzept/
 

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