Mittwoch, 25. September 2013

62. Blogbeitrag: Wohnprojektserie - Bremen

Bremen ist hochverschuldet. Daraus ergibt sich eigentlich eine ungünstige finanzielle Lage, die zu Lasten von Kultur & Sozialem gehen müsste. Bremen ist aber auch innovativ. Investitionskosten für neue Projekte können viel Geld verschlingen. Das kleinste unserer Bundesländer hat aber erkannt, dass auf diese Weise an Folgekosten gespart werden kann. Die Bremer Heimstiftung mit dem „Haus im Viertel“ ist ihr wohl am besten gelungenes Aushängeschild.

Hier ein Auszug wie Sie das Projekt selbst beschreiben und ein kleiner Film dazu:


„Das Stadtteilhaus liegt in ruhiger Umgebung mitten im lebendigen Steintor, dem so genannten "Viertel". Einkaufsmöglichkeiten, Kinos und Cafés sind in der Nähe und es besteht eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die Grünflächen an den Ufern der Weser sind gut zu Fuß erreichbar.

Unser Selbstverständnis ist es, Bestandteil des Viertels zu sein und Verantwortung für das Quartier zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund haben wir in der Zeit unseres Bestehens vielfältige stadtteilbezogene Aktivitäten und Kooperationen entwickelt.

Wohnen mit Service in ruhiger Umgebung, individuell gestaltete Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen unweit der Weserpromenade und des quirligen "Viertels" mit den vielen Geschäften, Kinos und Cafés – dieses Angebot ist auf große Zustimmung gestoßen.

Denn es hat sich herumgesprochen, wie gut es sich hier leben lässt. Gegenseitige Hilfe unter den Nachbarn steht hoch im Kurs; ein Pflegestützpunkt der Paritätischen Gesellschaft gibt Sicherheit. Gesellige Treffen, Ausstellungen oder Konzerte bereichern den Alltag ebenso wie fröhliche Feste oder gemeinsame Ausflüge.

Und weil das "Haus im Viertel" so beliebt ist, wurde die beispielhafte Wohnanlage erweitert. Unter anderem entstand eine Begegnungsstätte, ein Restaurant, eine Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte, Räume für die Volkshochschule und ein Kindergarten. Damit das Leben im Viertel noch bunter ist.

Selbsthilfe und gelebte Nachbarschaft mit Kontakten und gegenseitiger Unterstützung nehmen einen hohen Stellenwert ein. Das Miteinander ist geprägt durch den "Wir" – Gedanken. Im "Haus im Viertel" finden Sie Räume in denen Nachbarschaft und Gemeinschaft innerhalb des Hauses und im Stadtteil gelebt werden kann.“

Bremen ist Spitzenreiter, gibt sich aber nicht mit dem bisherigen Ergebnissen zufrieden, sondern arbeitet konsequent an neuen Möglichkeiten die ein selbstständiges Leben unterstützen. Die Universitäten Bremen und Oldenburg, die Städtische Wohnungsbaugesellschaft und die Diakonie Bremerhaven begleiteten ein Projekt, in dem gezielt Sicherheitstechnik zum Einsatz kam. Zentrale Schalter für Elektrogeräte, Lichtquellen und vernetzte Rauchmelder waren dabei besonders gefragt. Zudem konnte Computertechnik, wie z.B. Tablets, in Anspruch genommen werden. Neben dem Einsatz dieser Technik gehörte auch die Schulung für diese dazu.
 

Quellen:

http://www.bremer-heimstiftung.de/wohnen//haus-im-viertel.html

www.soziales.bremen.de

Magazin: Häusliche Pflege 01.2013 - Sicherheitstechnik ist für Senioren wichtig.

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