Mittwoch, 24. Juli 2013

44. Blogbeitrag: Wohnprojektserie - Überblick

In Deutschland lässt sich ein Trend hin zu alternativen Wohnformen im Alter bzw. im Pflegefall erkennen. Die Gesetzmäßigkeiten, wann es eine einfache Wohngruppe ist oder gleich zu einem Pflegeheim per Definition wird, regelt jedes Bundesland separat. Vielleicht betrifft es Sie im Augenblick noch nicht, denn wer mag sich schon gern um Dinge kümmern, die noch weit entfernt in der Zukunft liegen?

Kompliziert wird es erst, wenn Sie für sich oder einen Angehörigen eine alternative Wohnform suchen möchten. Warum sollte dies nötig sein?, fragen Sie sich sicher. Die wenigsten Wohnungen und Häuser sind bereits barrierefrei. Ein Umbau ist möglich, kann jedoch sehr teuer werden. Deswegen ist Voraussicht gefragt oder eben Flexibilität.  

Wir wollen Ihnen eine kleine Übersicht bieten, welches Bundesland bisher gute Rahmenbedingungen geschaffen hat und in welchem man es eher schwer hat, eine für sich passende Wohnform in Anspruch zu nehmen. Natürlich sind nicht nur die Bundesländer verantwortlich, denn Städte und Gemeinden tragen einen gewissen Eigenanteil an Förderungen. Das Gros an Entscheidungen treffen aber die Länder selbst.

Zunächst einmal möchten wir Ihnen folgende Karte präsentieren:




 

Fällt Ihnen etwas auf? In der unmittelbaren Umgebung von Merseburg lassen sich bisher kaum realisierte und geplante alternative Wohnformen feststellen. Hier und da gibt es kleine Wohneinheiten bzw. Wohngruppen, die für sich selbst funktionieren, jedoch nur Insellösungen darstellen. Ein richtiges größeres Konzept mit aktiver Netzwerkarbeit hat noch keiner auf die Beine gestellt. Lediglich in Leipzig existiert bereits solch ein Projekt. Generell sieht es in Sachsen-Anhalt eher düster aus, was die Vielfalt vom alternativen Wohnungsangebot angeht. In Thüringen scheint die Bereitschaft sich etwas Neuem zu öffnen wesentlich größer zu sein. Damit Sie sich selbst einen besseren Überblick verschaffen können, haben wir für Sie den Link zur Karte am Ende des Beitrages angehangen.
 
Vielleicht sind Sie aber der Auffassung, dass unsere Zukunft dringendere Probleme hat, wie z.B. fehlende Fachkräfte. Wir möchten Ihnen deswegen zeigen, wie man gut vernetzt all diesen Problemen entgegentreten kann und damit auch zum großen Teil löst. Denn oftmals bedarf es vieler kleiner Schritte, um eine große Herausforderung zu meistern. Ebenso möchten wir Ihnen zeigen, dass Sie liebe Leser mit sehr geringem Aufwand viel bewirken können.
 
 
 
Quellen:
 
http://www.neue-wohnformen.de/projekte-suche/


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