Sonntag, 30. Juni 2013

38. Blogbeitrag: Zahnpflege – Wie sehr achten Sie darauf?

Unsere Zähne sind schon eine praktische Sache. Deren Pflege hat eine enorme Bedeutung in unserer Gesellschaft. Makellose Zähne sind ein Zeichen von Erfolg und guter Gesundheit. Viele von uns wissen mit Sicherheit, wie qualvoll Zahnschmerzen sein können und haben sogar Angst vor dem Zahnarzt. Ebenso verbinden wir das alt sein mit Zahnlosigkeit. An dieser Stelle muss dem aber deutlich widersprochen werden, denn dieses Bild ist lediglich ein Klischee!

Eine Studie des Instituts Deutscher Zahnärzte zeigte, dass heutzutage nur noch jeder fünfte der 65- bis 74-jährigen auf die „Dritten“ angewiesen ist. Für uns bedeutet es, dass 80% der Menschen in dieser Altersgruppe noch über ihre eigenen Zähne verfügen. Wir hoffen, dass diese Tendenz weiterhin steigt. Essen ist nicht nur einfach die Aufnahme von Nahrung, sondern ein Ausdruck von Wohlbefinden. Unsere Zähne ermöglichen zusammen mit unserer Zunge die Kommunikation und verbinden uns so mit unserem Umfeld.

Das Gebiss ist im Laufe des Lebens vielen Strapazen ausgesetzt. Säuren in der Nahrung greifen es ebenso an, wie Karies und Zahnfleischentzündungen ihm zusetzen. Ein weiteres Problem stellt die Mundtrockenheit dar. Normalerweise wird über unser gesamtes Leben genügend Speichel produziert. Lebenswichtige Medikamente können diesen aber erheblich reduzieren
(z.B. blutdrucksenkende Mittel). Der Speichelfluss ist wichtig für die Mundgesundheit. Er dient als antibakterielle Spülung und ist sehr mineralstoffreich. Trinken kann helfen, den Mangel auszugleichen, es empfehlen sich ungesüßte Getränke. Das Kauen von Kaugummi, kann ebenso helfen den Speichelfluss anzuregen. Damit Sie aber auf der sicheren Seite sind, greifen Sie zu zuckerfreiem Kaugummi.    

Das gründliche Putzen ist genauso entscheidend, wie die richtige Zahnpaste. Zusammen mit einer professionellen Zahnarztpraxis ihres Vertrauens, stellt es eine gute Kombination dar, um ihr Gebiss so lange wie möglich zu erhalten. Manchmal treten aber Probleme auf, die man so nicht im Blickfeld hatte: Die Augen. Schwindende Sehkraft kann eine Ursache sein, dass man nicht mehr gründlich genug reinigt, ebenso problematisch ist die nachlassende Geschicklichkeit, die viele Menschen im höheren Alter betrifft. Bei mentalen Leiden, wie Demenz oder Depressionen, kann es zudem passieren, dass das Zähneputzen komplett weggelassen wird.
 
Sie sehen, dass Mobilität bereits im Mund beginnen kann. Kurioserweise kann das Zähneputzen sogar vor Demenz schützen, wie eine US-amerikanische Studie des 2012 belegt. Kurios klingt es aber nur, wenn man das Gebiss allein betrachtet. Unser Körper ist ein hochkomplexes System, so dass eben viele Dinge miteinander verknüpft sind. Saubere Zähne sind kein Garant für Immunität gegenüber Krankheiten, aber Sie helfen uns diese besser abzuwehren und sorgen dafür, dass unser Körper weiterhin Leistungsfähig bleibt.
 

Quellen:

http://www.zahnrat.net/zahnrat-aktuell/78-alt-werden-mit-biss

Studieà http://www.zahnersatz.de/news/?no_cache=1&tx_iwclnews_pi2[showUid]=20

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