Sonntag, 16. Juni 2013

34. Blogbeitrag: Diabetes – Teil 1

Eine beherrschbare, aber dennoch nicht zu unterschätzende Krankheit unserer Gesellschaft heißt Diabetes. Es ist ein riesiges Themengebiet und wir wollen versuchen Ihnen einen kleinen Einblick zu geben. Man unterscheidet dabei in zwei Typen von Diabetes und ein Vorstadium. Durch Insulin kann über die Nahrung aufgenommener Zucker so umgewandelt werden, dass die Zellen mit Energie versorgt werden. In Folge verschiedener Faktoren aber, verliert der Körper diese Eigenschaft. Im Laufe unserer Serie über Diabetes möchten wir Sie über die Krankheit aufklären und zeigen, wie Sie damit behutsam umgehen und trotzdem größtmöglich normal leben können.
 
Verschaffen wir uns zunächst einmal einen kleinen Überblick. Als Prädiabetes bezeichnet man das Vorstadium von Typ-2 Diabetes. Dass heißt, man ist bereits stark gefährdet, sodass die Krankheit wahrscheinlich eher ausbricht. Zudem besteht erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Bewegung, Reduzierung des Übergewichtes und eine gesunde Ernährung sind die beste Vorsorge.


Typ-1 Diabetes
 
Bei dieser Form kommt es zu einer sogenannten „Autoimmunreaktion“. Der Körper wendet sich also quasi gegen sich selbst, indem das eigene Immunsystem die Zellen angreift, die für die Produktion von Insulin wichtig sind. Die Ursachen hierfür sind  noch weitestgehend unbekannt. Es handelt sich folglich um eine Resistenz gegenüber den sogenannten Beta-Zellen, die für den Abbau des Zuckers verantwortlich sind. Diese Form der Diabetes kann zudem in jedem Lebensalter auftreten.

Typische Diabetessymptome:

– häufiger Harndrang
– starker Durst
Müdigkeit und Abgeschlagenheit
– trockene, juckende Haut
Gewichtsverlust
– Azetongeruch der Atemluft
– Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
– Eintrübung und Koma“

 

Typ-2 Diabetes

Zwar ist diese Form vorrangig genetisch bedingt, aber Übergewicht und Bewegungsmangel können den Ausbrauch ebenso begünstigen oder auch beschleunigen. Die Bauchspeicheldrüse ist bei dieser Form nicht mehr in der Lage genügend Insulin zu produzieren, um den Blutzuckerspiegel abzubauen. Die Folgen können in einem Schlaganfall oder Herzinfarkt münden. Zudem ist das Risiko für eine Nierenschwäche stark erhöht, ebenso wie das Risiko für Netzhautschäden. Bei dieser Form des Diabetes spricht man von einem Versagen der Bauchspeicheldrüse, bei dem die Schuld nicht allein den Genen geschuldet ist.

Gesamtschätzungen gehen davon aus, dass bis zu 20 Millionen Menschen von diesen Typen bzw. der sogenannten „Prädiabetes“, also dem Vorstadium, betroffen sind. Früher war es auch als „Altersdiabetes“ bekannt. Allerdings sind heutzutage viel mehr Menschen betroffen, da sich unsere Ernährungs- und Bewegungsweise in den letzten Jahrzehnten nicht zum Positiven verändert hat.

 
„Mögliche Hinweise auf Diabetes Typ 2
Anzeichen, die auf erhöhte Blutzuckerwerte hindeuten, sind vor allem:

-       allgemeine Schwäche
-       häufige Infektionen
-       schlecht heilende Wunden
-       trockene oder juckende Haut
-       Durst
-       häufiges Wasserlassen“
     

Egal ob Typ-1 oder Typ-2 Symptome, treten diese häufiger auf, konsultieren Sie unbedingt einen Arzt und lassen Sie sich gründlich untersuchen. Diabetes kann einen Menschen in jedem Alter ereilen. Wenn Sie selbst merken, dass Sie sich wenig bewegen, dann versuchen Sie sich einen kleinen Spaziergang am Tag einzurichten. Oftmals schwerer fällt dagegen eine Nahrungsumstellung. Fertigprodukte haben unser Leben einfacher gemacht, aber nicht gesünder. Dabei ist es allerdings auch so einfach wie nie zuvor an regionales Obst und Gemüse zu gelangen. Der erste Schritt beginnt aber stets bei Ihnen selbst! Wir wissen, wie schwer es ist umzudenken und jahrelange Gewohnheiten zu ändern.
 

Quellen:

http://www.diabetes-ratgeber.net/

http://www.diabetes-deutschland.de/

http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/

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