Donnerstag, 16. Mai 2013

25. Blogbeitrag: Ziehomas und Ziehopas

Zuerst wollen wir Sie aufmerksam machen, auf einen eigen kleinen Beitrag in der Mediathek des Offenen Kanals Merseburg. Nadine Schibrowski führte ein kurzes Interview mit zwei Ziehomas und einer Mutter aus Merseburg, welche sich gesucht und gefunden haben.

Hier der Link zum Video:

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Alleinerziehende und Eltern mit einem kleinen Kind können nicht immer auf die Hilfe ihrer Familie zurückgreifen. Trotz dem Recht auf einen Kita-Platz, sieht die Realität leider oft so aus, dass man zeitnah keinen freien Platz bekommt.

Manchmal möchte man einfach nur ein paar Stunden entspannen, und die Seele baumeln lassen. Ab und zu braucht man mal etwas Zeit für sich. Das ist ganz natürlich und verständlich.

Nicht immer wohnt Oma & Opa in der Nähe, so dass man im Notfall manchmal allein dasteht. Um Alleinerziehenden und Eltern hilfreich zur Seite zu stehen, entstanden in der gesamten Bundesrepublik verschiedene Großeltern-Projekte.

Was zeichnet diese Projekte aus?

Zunächst einmal sind es ehrenamtliche Helfer, die gerne in ihrer eigenen Freizeit andere unterstützen möchten. Man kann die Freiwilligen als Oma bzw. Opa auf Zeit bezeichnen. Die Zeiträume, in denen die Kinder betreut werden, fallen dabei unterschiedlich aus. In der Regel sind es mehrere Stunden an 2-3 Tagen in der Woche.

Welche Möglichkeiten gibt es?

In größeren Städten existiert meist ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, denen zu helfen die Hilfe benötigen. In Leipzig beispielsweise kann man sich an den Verein „SEFA e.V.“ wenden. Es gibt aber auch bundesweit koordinierte Initiativen, die beratend zur Seite stehen,  wie „Wellcome“.

Wie läuft die Kontaktaufnahme ab?

Interessierte wenden sich an den jeweiligen Verein, die Initiative oder manchmal auch an die Stadt. Koordinatoren bzw. Berater vermitteln dann die ersten Treffen. So können sich die Großeltern und „Wunschenkel“ mit ihren Eltern kennenlernen. Es muss herausgefunden werden, ob Sympathien vorhanden sind und ob die Chemie einfach stimmt.

Was gibt es für mich dabei zu beachten?

Diese Vereine, Initiativen usw. stehen nicht überall zur Verfügung. Manchmal ist auch ein kleiner Obolus fällig, wenn Sie die Dienste in Anspruch nehmen wollen. Fragen Sie vorher einfach nach. Der Vorteil für Sie ist, dass Sie niemals alleine dastehen werden. Falls Großeltern oder Eltern Probleme haben sollten, können sie sich an ihren Vermittler wenden, der sie berät und betreut.

Für den Saalekreis sieht es traurig aus. Zumindest über das zentrale Medium Internet lassen sich nur sehr schwer einige Initiativen ausmachen. In Halle, Leipzig und im Kreis Wittenberg existieren Angebote.

Aus diesem Grund ist Netzwerkarbeit besonders dringend nötig. Die Zusammenarbeit vieler verschiedener Vereine und öffentlicher Einrichtungen, können da Abhilfe schaffen. Die Nachbarschaft möchte zusammenfinden und wir möchten Ihnen dafür den Platz bieten. Der Denkmalhof in Merseburg kann so zu einer Brücke der Generationen werden. Es existieren viele Möglichkeiten. Wir möchten helfen diese aufzubauen und zu verwirklichen.

Schreiben Sie uns doch einfach oder rufen Sie an.



Quellen:

Video:http://www.okmq.de/index.phpoption=com_allvideoshare&view
=video&slg=ziehomas&orderby=latest&Itemid=49

http://www.sefa-leipzig.de/grosselterndienst.htm

http://www.wellcome-online.de

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/grosselterndienste-leih-omas-sind-sehr-gefragt,20641266,17430504.html

http://www.senioren-initiativen.de/initiativen/ansehen/id/1152

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