Dienstag, 5. März 2013

1. Blogbeitrag: Allgemeine IST-Situation


Unser Gesundheitssystem und vor allem die Menschen selbst sind auf den kommenden demografischen Wandel nicht vorbereitet. Dies hört man schon seit Jahren. Wirkliche Lösungsansätze kann oder will niemand bieten, da ein Wandel stets auch große Unwissenheit mit sich bringt !


 „Statistiken zu Folge wird jeder zweite in Deutschland am Lebensende pflegebedürftig.“ Die Pflegekosten der  Männer liegen im Durchschnitt bei 42.000 Euro und bei den Frauen bei 84.000 Euro. Da die Pflegeversicherung eine „Teilkaskoversicherung ist, zahlt ungefähr die Hälfte die Pflegekasse.“ Natürlich sind die Pflegekosten individuell  sehr unterschiedlich, weshalb die Kosten für Einzelne sehr viel geringer oder höher ausfallen können. Fakt ist:


Die Versorgung der zukünftigen Pflegebedürftigen kann nicht gewährleistet werden. Selbst wer jetzt noch finanziell  auf guten Beinen steht, wird das Problem haben, dass man keine Pflegeleistungen erhält, weil keine Pflegekräfte zur Verfügung stehen.

Die Bertelsmann Stiftung entwickelte erst kürzlich, im Zuge einer Studie, drei Zukunftsszenarien für die Vorausberechnungen des Fachkräftemangels.

„Szenario 1 schreibt den heutigen Status-Quo fort.

Szenario 2 unterstellt einen weiteren Rückgang in der familialen Unterstützung der Pflegebedürftigen und einen Anstieg der stationären Pflege.

Szenario 3 unterstellt einen Durchbruch bei der ambulanten Pflege und keinen weiteren Anstieg der stationären Pflege.“ (Felix von Billerbeck 2013)

„In den beiden ersten Szenarien errechnen die Forscher eine Versorgungslücke von 430.000 bzw. 490.000 Pflegekräften, die in Vollzeit arbeiten. In Szenario 3 beträgt die Versorgungslücke 260.000 Pflegekräfte, vorausgesetzt die Zahl der Pflegebedürftigen in vollstationärer Pflege bleibt konstant. Dies setzt zusätzlich voraus, dass die Familien wie im heutigen Umfang an der Betreuung der Pflegebedürftigen beteiligt sind.“ (Felix von Billerbeck 2013)

All diese Gedanken treiben uns schon länger um und ließen uns einiges planen.

Um möglichst allen Menschen selbst im hohen Alter und eventueller Pflegebedürftigkeit weiterhin eine individuelle Gestaltung ihres Lebens zu ermöglichen, können wir nun ein Lösungskonzept anbieten.


Mehr dazu im 2. Blogeintrag.



     Quellen

http://www.aerzteblatt.de/archiv/133673/Pflegekosten-Die-Haelfte-zahlt-man-selbst

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52651/Gesundheitssystem-nicht-auf-demografischen-Wandel-vorbereitet
      http://www.gesundheitsstadt-berlin.de/nachrichten/artikel/zukunftsszenarien 
     fachkraeftemangel-in-der-pflege-1326/

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