Donnerstag, 14. Juni 2018

06-2018: Wohnprojekt "Teichperle" Merseburg - Grundsteinlegung

Gestern war es soweit, der offizielle Grundstein der "Teichperle" wurde gelegt. Die Baustelle ist bereits gut im Aufbau und viele Interessierte gesellten sich zur Versenkung einer Zeitkapsel dazu. 


                                Abb. Rainer Taig (links) und Stefan Taig (rechts)

Vor Ort gab es jetzt Nähres zu Grundrissen, Größen und Preisen. Ebenfalls zu finden unter folgendem Link:



Als ambulanter Pflegedienst bieten wir vor Ort bzw. auch gerne schon jetzt bei Ihnen zu Hause unsere professionelle Unterstützung an. Für jeden das Passende, ohne Barrieren. 

Freitag, 20. April 2018

05-2018: Pflegesong im April

Im vergangenen Monat teilten wir bereits ein Lied, welches den Beruf in der Pflege von seiner humorvollen Seite zeigte. Auch in diesem Monat sollen Sie etwas zum lächeln bekommen, auch wenn es manchmal hart ist. 




Sonntag, 18. März 2018

03-2018: Pflegesong - lächeln garantiert!

Wer noch nicht weiß, welche Ausbildung er beginnen möchte, sollte sich dieses Video auf jeden Fall ansehen. Für all jene die gerne lächeln, hält der Film ebenfalls einiges bereit. Viel Spaß.



Montag, 12. Februar 2018

02-2018: Pflege als Belastung - Teil III



Inhaltliche Wiedergabe eines Zitats:

„Demenz und Alzheimer sind Volkskrankheiten. Kaum eine Familie wird nicht davon betroffen sein, sei es durch die Erkrankung an sich oder als pflegende Angehörige. Demenzkranke brauchen einfach Zeit, brauchen jemanden, der sich um sie kümmert. Wenn die Pflege nicht zu bezahlen ist, dann muss man den Alten und Pflegebedürftigen halt sagen, dass sie zu viele sind... Die Alten sind uns zu teuer.“

Die Sätze des ersten Absatzes sind Originalausschnitte aus einem Interview des Jahres 2013. Das Interview führten damals tagesschau.de und Claus Fussek, einer der bekanntesten Pflegeexperten Deutschlands.

Im Kern trifft es aber genau das Problem, nämlich das die Pflege als Wahlkampfthema viel zu unattraktiv ist. Natürlich rühmt sich die große Koalition mit der Einführung der Pflegegrade und die damit einhergehende Beachtung von Demenzkranken, aber bedenken Sie dabei eine Sache: Die Pflegezusatzversicherung wurde im Jahr 1995 eingeführt, die Pflegegrade im Jahr 2016 beschlossen. Das die Politik 21 Jahre dafür gebraucht hat, zeigt deutlich das Desinteresse. In dieser Zeit Waren die Parteien CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne in verschiedenen Konstellationen an der Regierungsmacht, den Löwenanteil trugen dabei CDU/CSU, SPD und FDP.

Demenz ist ein Tabuthema, niemand möchte die Verantwortung bei Entscheidungen tragen, egal wie hart sie auch sein mögen. Als Krankheit ist sie vielschichtig und kein dementer Mensch gleicht dem anderen. Meist bestimmen dabei jedoch alte, seit Jahrzehnten bestehende Routinen den Alltag, wie der Weg zum Bäcker oder Weg zu Freunden und Bekannten. Fatal kann diese Routine werden, wenn demenziell Erkrankte stationär untergebracht sind und in einem Pflegeheim ihr neues zu Hause haben. Von einem Moment zum anderen kann es vorkommen, dass sie plötzlich in ihre alte Wohnung oder ihr altes Haus wollen. Und auf einmal sind sie verschwunden, unbeobachtet von den Pflegern. Die Polizei startet kurz darauf ein Großaufgebot und sucht nach den Vermissten. Mit Glück findet dieser sich wieder ein, unverletzt, nur leicht verwirrt.

Wie soll man also verfahren, wenn man diese Situation zukünftig vermeiden möchte? Medikamente zur Ruhigstellung sind ein beliebtes Mittel. Erst im April diesen Jahres haben die großen Tageszeitungen darüber berichtet. Aufgedeckt wurde es durch den AOK-Pflegereport. Die Risiken dabei scheinen für die Verantwortlichen nicht allzu groß zu sein, immerhin beteiligen sich Ärzte und Pflegerschaft gleichermaßen daran. Auf der einen Seite, die andere Seite zeigt überarbeitete Pflegekräfte, die am Rand des Kollapses stehen und so manchmal die einzige Möglichkeit sehen, etwas Entlastung in den Arbeitsalltag zu bringen. Diejenigen die pflegen, sind meist auch diejenigen mit eigener Familie, mit Kindern und (pflegebedürftigen) Eltern. Die Kraft den Spagat zwischen Arbeit und Familie zu finden erfordert immer mehr und mehr Anstrengung. Viele können nicht mehr leben, sie überstehen einfach nur noch ihren Tag.

Andere Möglichkeiten, wie man human mit demenziell Erkrankten umgehen kann müssen in den Vordergrund rücken.


Quellen:





http://www.sueddeutsche.de/politik/demenzkranke-mit-tabletten-ruhiggestellt-1.3452833

Montag, 22. Januar 2018

01-2018: App hilft Demenzforschung

Zunächst ein Blick in die Geschichte Deutschlands. Wäschewaschen am Fluss, es gab nur das kalte Wasser und die eigene Muskelkraft. Wie schön muss es gewesen sein, als die ersten Waschmaschinen aufkamen, elektrische Bügeleisen zum Standard gehörten und man aufhörte, die Wohnung auszukehren, immerhin gab es Staubsauger. Im Kerzenschein konnte gesessen werden, wenn es selbst gewollt war, denn die Glühbirne brachte stärkeres Licht in die Wohnzimmer. Um nicht zu weit abzuschweifen: Die Technik revolutionierte unser Verständnis vom Wohnen grundlegend.

Videospiele erfahren eine breitere Zustimmung, vor allem weil viele Menschen bereits mit Ihnen aufwachsen bzw. aufgewachsen sind. Sie können Fluch und Segen zugleich sein. Sie können Zeitfresser sein und uns von wichtigen Dingen abhalten. Ähnlich wie Bücher helfen sie aber auch, in fremde Welten einzutauchen, nicht nur Zuschauer bei Filmen zu sein, sondern die Handlung selbst zu bestimmen. Sie fordern und fördern uns, sie helfen uns über unsere Grenzen hinauszuwachsen, selbst wenn ein Außenstehender einen völlig anderen Eindruck haben sollte. Denn Fortschritte werden selten öffentlich präsentiert, denn diese sind digital und nicht handfest vorzuzeigen. Oder vielleicht doch?

Was ist, wenn eine einzige App die Demenzforschung um Jahrzehnte voranbringen kann? Durch die Digitalisierung wird die Welt zum Dorf. Nachrichten werden in Sekundenschnelle übertragen und Computer helfen die daraus gewonnen Erkenntnisse zu filtern und aufzubereiten. Wie im Artikel von N-TV beschrieben, hilft die App „Sea Hero Quest“ den Entwicklern und Forschern enorm bei ihrer Arbeit. Es gilt Rätsel zu lösen, Geschicklichkeit zu demonstrieren, sich zu erinnern und vor allem Spaß an der Sache zu haben. Laut den Forschern ersetzen 100.000 Menschen, die das Spiel zwei Minuten gleichzeitig spielen, ca. 50 Jahre Forschungsarbeit. Diese müsste nämlich in Laboren erarbeitet werden und klinische Studien kosten unheimlich viel Geld und Zeit. Die Spieler selbst bleiben dabei so anonym, wie man in der digitalen Welt sein kann.


Diese Art der Forschung birgt Risiken und Chancen, wie viele andere Forschungen eben auch. Am Ende wird die Frage stehen, was wir eigentlich wollen: Die Risiken als zu hoch einschätzen, denn in der digitalen Welt ist man nie wirklich anonym oder es als Chance verstehen, egal ob nur für uns selbst oder für die Forschung. Zumindest klingt die angesprochene App spaßig und bei all dem Ernst im Leben, kann etwas Spaß und Ablenkung nicht schaden.


Quelle:


http://www.n-tv.de/wissen/Spielen-gegen-das-Vergessen-article17946536.html